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Das Tagungsprogramm der Jugendseelsorgetagung 2026

Die digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen erwachen zum Leben in interaktiv gestalteten „Jugendzimmer“-Erlebnisräume: Die Räume stellen fiktive Persona (z. B. Lena, Fynn oder Jasmin) vor, deren digitale Welt du anhand von Plakaten, Infotafeln und kurzen Videos erkunden kannst – auch Social Media wie TikTok oder Instagram über Gaming-Streams bis hin zu KI-Tools kommen nicht zu kurz. Durch QR-Codes kannst du Tools selbst ausprobieren, während Sprechblasen und Impulsfragen (z. B. „Darf Lena KI für Hausaufgaben nutzen?“) zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Expert*innen für digitale Lebenswelten begleiten die Räume: Sie teilen Einblicke aus ihrer Praxis, stellen Studien oder Fakten vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Ein Mix aus Information, Interaktion und Reflexion!

Das Podium bildet den Abschluss des ersten Tagungstages und hat zum Ziel, die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden aus den Erlebnisräumen aufzugreifen. Expert*innen aus Medienpädagogik, Seelsorge und Jugendarbeit – darunter Andreas Büsch, Hauptreferent der Tagung – diskutieren unvorbereitet im Stil eines Impro-Theaters: Die Teilnehmenden sammeln zuvor in Murmelgruppen Fragen zu digitalen Tools, KI und den Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit, die auf Karten notiert und von den Podiumsgästen blind gezogen werden. So entsteht ein spontaner, lebendiger Austausch über Chancen, Grenzen und pädagogisch-ethische Aspekte – ohne fertige Antworten, aber mit Raum für Problematisierung und Perspektiven. Die nicht beantworteten Fragen werden im Anschluss auf einer Pinnwand gesammelt und begleiten die weitere Tagung.

Heute begrüßen wir einen Brückenbauer zwischen Theologie, Medien und Gesellschaft: Prof. Andreas Büsch – katholischer Theologe, Erziehungswissenschaftler und seit 2012 Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz. Als Professor für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Katholischen Hochschule Mainz verbindet er wissenschaftliche Expertise mit praktischer Leidenschaft – ob in der Medienbildung, Ethik oder Digitalisierung.

Andreas Büsch beschreibt sich selbst als „Wanderer zwischen den Welten“ – und das merkt man. Heute nimmt er uns mit auf eine Reise in die digitalen Lebenswelten, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Der Tag mit ihm wird nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken, Diskutieren und Handeln anregen.

Euch erwartet:

  • Impulsvortrag zu Begriff(en) und Funktionsweise von genKI – Nutzung durch Kinder/Jugendliche insbesondere Beziehungsbots
  • Hands-on: KI-Tools im Test & Reflexion
  • Impulsvortrag und Thesen zur Diskussion: „Was ist das Problem mit KI?“ Thematisiert werden ethische, rechtliche und theologische Fragen

Freut euch auf einen inspirierenden, kritischen und interaktiven Tag – mit einem Referenten, der Wissenschaft, Praxis und Theologie auf einzigartige Weise verbindet!

Der Mittwoch startet mit einem Vortrag zur Digitalstrategie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bei dem die IT-Abteilung – vertreten durch Herrn Drögsler – den Launch von Jugend_KI vorstellt und die neuen Rahmenrichtlinien zur KI-Nutzung erläutert. Anschließend wird es praxisnah und interaktiv: In drei Workshop-Blöcken am vor- und nachmittags kannst du dir und deinem Wissen den letzten Schliff verpassen. Besonders spannend: Die Workshops zeigen nicht nur Tools, sondern fragen auch: Wie lassen sich KI und digitale Medien wirtschaftlich und pädagogisch sinnvoll einsetzen?

Den krönenden Abschluss bildet der Tagungsabschluss, bei dem die Personas aus den Erlebnisräumen noch einmal zu Wort kommen und alle Teilnehmenden ihre Resonanzen, Fragen und Ideen in einen letzten Austausch einbringen. Mit diesem dankbaren Rückblick, endet die Tagung so inspirierend, wie sie begann – und nimmt die Vielfalt der Perspektiven mit in die Zukunft.

Am Donnerstag geht es nicht um Abschied, sondern um Aufbruch! Nach drei Tagen voller Erkenntnisse, Diskussionen und Ideen steht heute dein persönlicher Transfer im Mittelpunkt: Was nimmst du mit?Wie setzt du es um?Und wie wirkt es weiter?

Wir geben dir drei konkrete Ideen für deine Heimreise mit – ob im Zug, Bus oder Auto, denn überall ist verankern, umsetzen und wirken möglich.

Warum das funktioniert? Schon kleine Schritte auf der Heimfahrt helfen, die Inhalte direkt zu verankern – und sorgen dafür, dass die Tagung nicht im Gepäck verschwindet, sondern in deinem Alltag ankommt!

Hinweis: Das Tagungsprogramm wurde mit Hilfe von Napkin und Mistral visualisiert und textlich aufgearbeitet.

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