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„Wir wollen KI demokratisieren!“

Im Projekt “Code of Conduct – Demokratische KI” entwickelte D64 gemeinsam mit anderen Non-Profits eine Selbstverpflichtung für den verantwortungsvollen Einsatz von KI. Ein Interview mit Projektleiterin Anke Obendiek.

Anke, was ist die Idee des Code of Conduct?

Die Grundidee ist, Organisationen einen Orientierungsrahmen für den informierten und reflektierten Umgang mit KI an die Hand zu geben. Es geht darum, nicht einfach nur abzuwarten, was große Tech-Monopole vorgeben. Sondern wir möchten aktiv eigene Standards setzen. Daher ist es zentral, Werte und Gemeinwohlorientierung von Anfang an mitzudenken. Der Code of Conduct soll auch Organisationen unterstützen, die wenig eigene Kapazitäten haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und einen verantwortungsvollen Umgang im Alltag zu finden.  

Für wen ist der Code of Conduct geeignet – nur für die Zivilgesellschaft oder auch für andere? 

Der Code of Conduct wurde zwar von zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt – und es war uns auch sehr wichtig einen Austauschraum jenseits von Profitinteressen zu schaffen – aber er ist definitiv nicht nur für sie gedacht. Uns war von Anfang an wichtig, dass auch Unternehmen, öffentliche Institutionen oder Einzelpersonen unterschreiben können, wenn sie unsere Werte teilen. Letztlich ist er für alle relevant, die KI sinnvoll nutzen wollen, ohne dabei die eigenen Prinzipien über Bord zu werfen. 

Das ausführliche Interview lässt sich hier nachlesen.

aus dem Newsletter für KI-Innovationen im gemeinnützigen Bereich „AI 4 Good“ (Ausgabe #8) – kuratiert von PHINEO

Foto von Pyae Sone Htun auf Unsplash