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Jugendseelsorgetagung 2027

11. bis 14. Januar 2027 · Jugendhaus St. Norbert, Rot an der Rot

Thema: „Passt oder? Inklusion und Barrieren in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit“

Wie inklusiv sind wir wirklich?

Inklusion bedeutet: Alle Menschen können mitmachen. Niemand wird ausgeschlossen.

Sind unsere Jugendseelsorge und unsere Kinder- und Jugendarbeit wirklich für alle offen? Wer kann nicht mitmachen – und warum? Welche Hindernisse gibt es? Und welche Hindernisse sehen wir gar nicht?

Jugendseelsorge ist die Arbeit der Kirche mit jungen Menschen. Es geht um Glaube, das Leben und Fragen, die junge Menschen bewegen. Zum Beispiel: Gottesdienste, Impulse und Gespräche.

Kinder- und Jugendarbeit sind Angebote für Kinder und Jugendliche. Zum Beispiel: Gruppenstunden, Lager, Ausflüge oder Veranstaltungen. Kinder und Jugendliche können dort Freundschaften schließen, etwas lernen und Spaß haben. Viele machen das ehrenamtlich – das heißt: ohne Bezahlung.

Auf der Jugendseelsorgetagung 2027 suchen wir gemeinsam nach Antworten. Es gibt Impulse, Workshops und Zeit für Begegnungen. Wir denken nach, wir sprechen miteinander und wir planen konkrete Schritte. Unsere Fragen sind: Wie kann Jugendseelsorge so sein, dass sich alle willkommen fühlen? Wie können wir Orte schaffen, an denen alle selbstverständlich dazugehören?

Dabei unterstützen uns Fachleute:

  • Jochen Mack, Referent beim Landesjugendring
  • Dr. Barbara Engelmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen

Der Landesjugendring ist ein Zusammenschluss von Jugendverbänden in einem Bundesland. Er vertritt die Interessen der jungen Menschen. Zum Beispiel gegenüber der Politik.

Die Katholisch-Theologische Fakultät (gesprochen: Fa-kul-tät) ist ein Teil der Universität. Dort studieren Menschen den katholischen Glauben. Sie lernen viel über Gott, die Kirche und die Religion. Und sie forschen über diese Themen. Zum Beispiel über die Bibel oder die Lehre der Kirche.

Für die Workshops haben wir schon Referent*innen gefunden:

  • Dirk Brügge, Gesellschaft für unterstützende Kommunikation
  • Claudia Ebert, Kerstin Ugi und Corinna Heller, Seelsorge bei Menschen mit Behinderung
  • Uli Kaplan und Jasmin Jetter, DownTown Hechingen e. V.

Und es gibt noch mehr!

Unterstützende Kommunikation hilft Menschen, die nicht oder schwer sprechen. Zum Beispiel mit Bildern oder mit Geräten.

Fachleute und Referent*innen sind Personen, die viel Wissen über ein Thema haben. Sie halten Vorträge und informieren andere Menschen. Zum Beispiel: Ein Referent hält einen Vortrag über Inklusion und beantwortet Fragen.

Wer kann mitmachen?

  • Alle, die im Hauptberuf mit Jugendlichen arbeiten. Zum Beispiel in Pfarreien, Dekanaten, Schulen oder Verbänden.
  • Ehrenamtliche geistliche Leiter*innen aus den Jugendverbänden.
  • Und alle, die Neugier auf das Thema haben.

Auf der Tagung triffst du Menschen aus der ganzen Diözese. Ihr könnt euch austauschen und voneinander lernen. Egal, ob du im Hauptamt oder im Ehrenamt arbeitest: Hier bekommst du neue Ideen und triffst andere.

Ein Jugendverband ist eine Gruppe von jungen Menschen mit gleichen Interessen. Sie organisieren sich selbst. Sie machen Angebote für andere junge Menschen. Zum Beispiel: Gruppenstunden, Freizeiten oder politische Arbeit. Oft gehören Jugendverbände zu einer größeren Organisation. Zum Beispiel zu einer Kirche oder einer Partei.

Seid dabei!

Helft mit, dass die Kinder- und Jugendarbeit gerechter wird. Damit aus „Passt oder?“ ein klares „Passt!“ wird. Wir freuen uns auf euch!

Anmeldeschluss: 5. Dezember 2026

Das Vorbereitungsteam

  • Anna Stützle, Jugendreferat Biberach
  • Mirjam Hornung, Team Inklusion im Bischöflichen Jugendamt
  • Sophie Zäh, Federführung Jugendseelsorgetagung
  • Sven Köder, Jugendspirituelles Zentrum Ellwangen
  • Tobias Haas, Schuldekanatsamt für Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren und Inklusion

#juseta27 #inklusion #keinebarrieren #kinderundjugendarbeit #einfacheSprache


Update: Das Thema „jAIsus – Jugendkultur und kirchliche Jugendarbeit im digitalen Raum“ gibt es hier auf dem Juseta-Blog nicht mehr. Die alten Texte bleiben aber auf dem Blog. Danke fürs Lesen und Mitmachen! 2027 starten wir mit einem neuen Thema „Inklusion in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit“. Digital ist das Leben von Kindern und Jugendlichen weiterhin. Also bleib dran!

Alle Beiträge auf diesem Blog sind – soweit wie möglich – in einfacher Sprache geschrieben. So wollen wir sicherstellen, dass alle mitmachen können: Einfache Sprache ist für uns ein wichtiges Mittel für Inklusion und Teilhabe.